Kurzchronik der Tennisabteilung

 

Der Tennisverein wurde im Jahre 1977 als Abteilung des Hauptvereins FC Halfing gegründet. Zunächst wurden in einer stillgelegten Kiesgrube drei Plätze gebaut, ein vierter kam später hinzu.

Der Zulauf war in den ersten Jahren, vor allem in der Boomzeit des Tennis in den achtziger und neunziger Jahren außerordentlich groß; die Mitgliederzahl erreichte in dieser Phase nahezu 300.

Die Beliebtheit des Tennisclubs zusätzlich gesteigert hat das 1987 neu gebaute Clubheim, in dessen großzügigem Aufenthaltsraum bis zu 70 Personen Platz finden. Die vier bestens gepflegten Sandplätze wurden 1999 generalsaniert und mit modernen Beregnungsanlagen versehen. Derzeit zählt die Abteilung Tennis ca. 210 Mitglieder davon ca. ein Drittel im Kinder und Jugendbereich.

Von der Mitgliederversammlung wurde in 2015- nach eingehender Information der Mitglieder über die Vor-und Nachteile des neuen Platzsystems durch die Abteilungsleitung – nahezu einstimmig entschieden eine Generalsanierung der Plätze durch Einbau des  preisgekrönten Ganzjahres -Belages Tennisforce der Fa. SPORTAS durchzuführen. Die Maßnahme wurde im Frühjahr 2016 durchgeführt und das Ergebnis zeitigt fast ausschließlich große Zustimmung und Begeisterung.

 

Stand 1.1.2018

 

Mitgliederentwicklung: 

Jahr Anzahl Jahr Anzahl Jahr Anzahl
1977 60 1990 220 2003 260
1978 94 1991 206 2004 270
1979 121 1992 223 2005 250
1980 145 1993 254 2006 250
1981 145 1994 250 2007 260
1982 148 1995 250 2008 255
1983 153 1996 262 2009 250
1984 176 1997 270 2010 245
1985 184 1998 270 2011 230
1985 193 1999 290 2012 225
1987 202 2000 290 2013 220
1989 207 2001 280 2014 203
1989 219 2002 270 2015 205

 

2016

 

210 2017 218

 

 

Wichtige Stationen der Vereinsgeschichte:

1976 Erste Initiative durch Ferdinand Weinberger.

1977 Gründungsversammlung, Aufnahme von etwa 60 Mitgliedern, Baubeginn von drei Tennisplätzen und Vereinsheim (Baubuden von Horst Wittmann). Hohe Eigenleistungen der Mitglieder und dadurch nur geringe Verschuldung der Tennis Abt.

1978 1. Clubmeisterschaften für Herren. Neuwahlen der Abteilungsleitung/Funktionäre. Aufnahme des Spielbetriebs.

1979 Offizielle Einweihung der Anlage, 1.Clubmeisterschaften für Damen und Jugend, 1. Dr. Hlisnikowski – Pokalturnier.

1980 Zum erstenmal spielt eine Herren-Mannschaft in der Verbandsrunde.

1981 Antrag auf Erweiterung der Anlage, Neuwahl der Abteilungsleitung/Funktionäre, eine Damenmannschaft nimmt an einer Hobby-Runde teil, erstmals wird auch eine Jugend-Mannschaft zur Verbandsrunde gemeldet.

1982 Aufstieg der Herren-Mannschaft in Kreisklasse 2, Anlage auf 4 Plätze erweitert.

1984 2. Herren-Mannschaft in Verbandsrunde, eine Herren-Mannschaft in Hobby-Runde, Siegerehrung der Hobby-Runden in Halfing.

1986 Juniorinnen spielen um Aufstieg in die Bezirksklasse (Andrea Boden, Angela Wernberger, Denise Dürrbeck, Ingrid Huber), Neubau Vereinsheim, Verschuldung ca. 120.000,- DM.

1987 Fertigstellung und Einweihung des neuen Vereinsheimes.

1988 Damen und Senioren Mannschaft spielen in der Verbandsrunde, Feier zum 10-jährigen Bestehen der Abteilung.

1989 Aufstieg der Damen in Kreisklasse 1, Aufstieg der Herren in Bezirksklasse 3, Aufstieg der Senioren in Kreisklasse 2, Gruppensieg der Damen und Herren in Hobby-Mannschaft, Gruppensieg von zwei Jugendmannschaften = das sportlich erfolgreichste
Jahr der Vereinsgeschichte.

1990 Abstieg der 1. Herren-Mannschaft in Kreisklasse 1, Wegfall der Damen und Herren Hobby-Mannschaften (ohne Anmeldung), nur noch eine Jugend-Mannschaft.

1991 Abstieg der 1. Herren-Manschaft in Kreisklasse 2.

1992 Neuwahl der Abteilungsleitung / Funktionäre mit Hans Boden als Abt. Leiter, Neugestaltung der Arbeitseinsätze (Platzwart), Einführung einer Arbeitsumlage, erhebliche Instandsetzungsarbeiten sowie zahlreiche Neuanschaffungen von Geräten.

1993 Hobby Herren-Mannschaft wird wieder angemeldet und erreicht Gruppensieg, 2. Herren-Mannschaft wird aus Verbandsrunde abgemeldet, 2. Jugend-Mannschaft in Verbandsrunde.

1994 Drei Jugend-Mannschaften in der Verbandsrunde, Junioren erreichen Gruppensieg und verlieren im Aufstiegsspiel, hohe Beteiligung an den einzelnen Vereinsmeisterschaften, es wird mit dem Bau eines Geräteschuppens gegenüber des Vereinsheimes begonnen, Eisstock-Abt. erstellt Anbau am Vereinsheim, erneut erhebliche Anschaffungen wie z.B. Bepolsterung der Bänke und Stühle, Vorhänge im Vereinsheim, Fernseher, etc.

1995 Alle 3 Jugend-Mannschaften erreichen den Gruppensieg und sind somit Aufsteiger. Das Gerätehaus wird für ca. 12.000 DM fertig gestellt, erstmals wird an Pfingsten ein Mixed-Turnier ( Blumencup ) veranstaltet und ins weitere Programm aufgenommen, die Beteiligung an Turnieren und an VM ist leicht rückgängig.

1996 Vier Jugend-Mannschaften nehmen an der Verbandsrunde teil. Insgesamt sind 1997 sechs Mannschaften für die Bezirksklasse spielberechtigt. Parkplatz u. Straße werden mit Zuschuss der Gemeinde geteert, vor dem Vereinsheim wird ein Grillplatz eingerichtet.

1997 S. Maier erreicht ihren 10. VM-Titel. Beim Hlisnikowski – Turnier (erstmals mit Tombola, Autoschau, Sponsorengelder) wird eine neue Rekordeinnahme erzielt. Es wird eine Motorwalze und eine Markise für die Terrasse angeschafft. Erstmals werden
Mannschaften mit einheitlichem Trainingsanzug vom Verein ausgestattet.

1998 Zum ersten Mal wird der Ösi-Cup ausgetragen, Neuanschaffung einer Radio-Stereo-Anlage, Rasenmäher, 2 Netze + Alu-Schiedsrichterstuhl. Zum Saisonabschluss wird eine 20-Jahr Feier mit Funktionären, Spendern und Sponsoren veranstaltet. Alle 4 Plätze werden saniert, eine Regneranlage eingebaut und Akutrainschächte verlegt. Baukosten 105.000,- DM.

1999 Das Dr. Hlisniskowski-Turnier wird in Peter Dörr- Turnier umbenannt und als Altersklassenturnier für Damen und Herren ausgetragen. Im Rahmen der Restarbeiten zur Platzsanierung wird für die Plätze und Terrasse eine Lautsprecheranlage eingebaut. Die Aufnahmegebühr fällt lt. Beschluss der Mitgliederversammlung weg. Es werden ca. 50 neue Mitglieder aufgenommen – Stand 290 – so dass ein Aufnahmestopp verfügt werden muss.

2000 Zur Platzinstandhaltung wird ein Turbo-Besen angeschafft. Mit der Einführung von Pizza-Verkauf steigt der Umsatz im Tennisheim. Das Peter Dörr AK Turnier wird nur noch als Herren Turnier ausgetragen.

2001 Meldung einer Herren AK 30 – sofortiger Aufstieg in Bezirksklasse 2. Peter Dörr – Turnier wird von Wiggerl Dürrbeck-Turnier abgelöst. Die Teilnehmerzahl erreicht Rekordhöhe. Der Grillplatz neben dem Vereinsheim wird überdacht.

2002 H. Boden wird als Abt.Leiter nach 10-jähriger Tätigkeit von H. Maier-Mannhart abgelöst. Die Mitgliederzahl geht auf 280 zurück.

2003 Die Herren AK 30 steigt in die 1. Bezirksklasse auf (höchste Klasse, die je von einer Halfinger Tennis Mannschaft bisher gespielt wurde). Ein Aufsandgerät wird gekauft, die Mitgliederzahl geht auf 270 zurück.

2004  Am Wiggerl-Turnier wird mit 56 Spielern die höchste Turnierbeteiligung seit Vereinsbestehen erreicht. Die Abteilung feiert mit einem 4-Tage Bierzelt (Anbau am Eisstockheim) ihr 25-jähriges Bestehen. Der Teppichboden im Vereinsheim und die Fliesen in der Herrendusche werden erneuert.

2005 Viele Erwachsene scheiden als Mitglieder aus – es werden aber auch viele Kinder als Neuzugänge aufgenommen.

2006 Die Herren AK 30 steigt in die Bezirksliga auf – wieder höchste Klasse einer Halfinger Mannschaft.

2007 Die Herren Hobbyrunde wurde von Halfing gewonnen.

2008 Neuwahl der Abteilungsleitung unter der Leitung von Rainer Stowasser.

2011 Nur noch eine Jugend Mannschaft ist gemeldet. Der Blumencup fällt aus. Ein Rücktritt der gesamten Abt. Leitung wird für 2012 angekündigt.

2012 Eine neue Vereinsführung unter Leitung von Peter Dörr wird gewählt. Das „Wiggerl“ Turnier wird als „Sommer Cup“ weitergeführt. Für den weggefallenen „Blumencup“ wird eine neue Turnierform „Blüten + Bienen Cup“ eingeführt. Ein „Rentnertag“ und „Grillabend“ wird eingeführt. Eine Vielzahl von Reparaturen werden abgearbeitet – Neuanschaffungen (Tenniswand, Treppengeländer) u. Verbesserungen (HD Fernsehen, Internet) veranlasst. Es werden wieder 3 Jug. Mannschaften gemeldet, die Damen („Kochlöffel-Runde“) starten als AK 40. Die Beteiligung zur VM kann nicht gesteigert werden und fällt in einigen Altersklassen sowie als Doppel und Mixed aus. Nach über 30 Jahren Vereinsgeschichte wird die Tennis-Abt. vollkommen schuldenfrei und verfügt über eine Rücklage von 50.000 €.

2013 Erstmals treten 2 Mannschaften zur Herren – Hobby Runde an. Es werden jedoch nur 2 Jugendmannschaften gemeldet. Die Damen- und die Knaben – Mannschaft steigen auf, die Herren- und Bambini – Mannschaft steigen ab. Die Platzgebühr wird von 10,- € auf 12,- € (Gästekarte = 6,- €) erhöht. VM im Einzel und Doppel fallen erneut aus, es wird nur Mixed VM AK 50+ gespielt. Das Vereinsheim u. der Geräteschuppen werden innen und außen neu geweißelt. Der „Grillabend“ wird von den Mitgliedern gut angenommen. Die Ski Abt. stellt am Freizeitweg zwei Garagen auf und verzichtet auf eine weitere Nutzung des Tennis – Geräteschuppen.

2014 Die Damen- und Junioren-Mannschaft erreichen den Gruppensieg und steigen auf. Die Herren AK 60 sind in der vom Verband zugewiesenen Klasse überfordert und steigen ohne Sieg ab. Erstmals seit 2009 wird wieder eine VM für Damen u. Herren im Einzel mit einer Beteiligung von mehr als 20 Mitgliedern ausgetragen. Der „Rentner Spieltag“ sowie der „Grillabend“ werden als ständige Termine aus dem Programm genommen. ImVereinsheim werden 3 Kühlschränke (Spende Hofbräu Mü.) erneuert.

2015 Von der Mitgliederversammlung wird – nach eingehender Information der Mitglieder über die Vor-und Nachteile des neuen Platzsystems durch die Abteilungsleitung – nahezu einstimmig entschieden eine Generalsanierung der Plätze durch Einbau des  preisgekrönten Belages Tennisforce der Fa. SPORTAS durchzuführen. Die Kosten sollen durch vorhandenes Eigenkapital, einen Zuschuss des BLSV und einer anteiligen Erstattung der im Baupreis enthaltenen Vorsteuer sowie einem Darlehen der Raiffeisenbank Griesstätt –Halfing bestritten werden. Von der Abteilungsleitung wird als Entscheidungsgrundlage- und Hilfe für die Mitglieder ein wirtschaftliches best-case und ein worst-case Szenario entwickelt und eine Beschlussvorlage, die vom worst-case Szenario ausgeht, vorgelegt.

2016 Durchführung der in 2015 beschlossenen Sanierungsmassnahme. Es kann ein höherer BLSV-  Zuschuss als im Wirtschaftsplan eingestellt erwirkt werden. Durch einen ebenfalls so nicht eingeplanten Zuschuss der Gemeinde Halfing und eine Spende der Raiffeisenbank Halfing-Griesstätt kann der erforderliche Eigenkapitaleinsatz verringert werden und eine Sondertilgung vorgenommen werden. Das neue Belagssystem wird mit großer Zustimmung und Begeisterung angenommen und es interessieren sich viele Gastspieler dafür

2017 Es wird eine neue Warmwassersolaranlage errichtet. Es zeichnet sich ein leicht positiver Trend bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen ab. Nach jetziger Einschätzung(einzig offener Punkt: die finale Entscheidung der Finanzverwaltung bezüglich der angestrebten Vorsteuererstattung steht noch aus) dürfte sogar das in 2015 als möglich, aber nicht wahrscheinlich dargestellte, best-case szenario positiv übertroffen werden.  Die Turniertätigkeit soll in 2018 deutlich ausgeweitet werden.